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Die Eröffnung des "METROPOL-Theaters" fand am 3. September 1898 mit der Ausstattungsposse " Paradies der Frauen" statt. Seit Anfang war der derbdrastische Komiker Guido Thilscher dabei; 1900 kam dann Joseph Josephi dazu. 1904 holte Schultz - um nur die bekanntesten zu nennen - Josef Giampietro und die junge Fritzi Massary an sein Haus.
Die Jahresrevuen des METROPOL-Theaters behandelten im wesentlichen das Thema des Berliner Nachtlebens in allen Varianten. Die Premieren alljährlich im September waren:
- "Ereignisse, die man in Berlin mitmachen, Sensationen, über die man in jedem Salon sprechen muß. Was Wunder, daß um die Karten zur Premiere schon Wochen vorher ein stiller, aber um so erbitterter Kampf ausgefochten wird. Es ist wie ein Ringen an der Börse, die Karten steigen und fallen im Kurs, der in den letzten Stunden, bevor der Vorhang sich hebt, schwindelerregend in die Höhe geschraubt wird. Hundert Mark ist kein zu geringer Preis für ein Fauteuil"
(Zitat aus der 75-Jahres-Schrift des METROPOL-Theaters, ohne direkte Quellenangabe, vermutlich Zeitschrift "Der Neue Roland")
Jahresrevuen des METROPOL-Theaters bis 1913:
- "Neuestes - Allerneuestes" (1903)
- "Ein tolles Jahr" (1904)
- "Auf ins METROPOL (1905)
- "Der Teufel lacht dazu" (1906)
- "Das muß man sehen" (1907) von Victor Hollaender
- "Donnerwetter, tadellos" (1908)
- "Hallo, die große Revue" (1909) von Paul Lincke
- "Hurra, wir leben noch" (1910)
- "Die Nacht von Berlin" (1911) von Victor Hollaender
- "Chauffeur, ins METROPOL (1912) von Rudolf Nelson
- "Die Reise um die Erde in 40 Tagen" (1913) von Jean Gilbert
Operetten dieser Zeit:
- "Der Mandarin von Tsing-ling-ling" (1900) von Victor Hollaender
- "Die zwölf Frauen des Japhet" (1902) (mit dem Lied "Kirschen in Nachbars Garten") von Rudolf Nelson,
- "Hoheit amüsiert sich" (1911) von Jean Gilbert
- "Die Kinokönigin" (1913).
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