1945-1997 | |
|
Nach dem Kriegsende zieht bis zum Wiederaufbau ihres historischen Gebäudes Unter den Linden im Jahre 1955 die Deutsche Staatsoper in den vom Krieg kaum beschädigten Admiralspalast (Umbauten).
1955 zieht das Ensemble des METROPOL-Theaters in sein heutiges Domizil, den ehemaligen Admiralspalast, mit seinen 1400 Plätzen einer der größten in Berlin erhalten gebliebenen und zugleich schönsten Vergnügungsbauten der Jahrhundertwende. Neben der Wiedergewinnung der großen klassischen Operetten und zahlreichen Versuchen von Eigenentwicklungen (internationalen Erfolg errang Natschinskis "Mein Freund Bunbury") stehen wirkungsvolle Inszenierungen der bedeutendsten Broadway-Musicals - von "Sorbas" bis "My Fair Lady"' von "Manche mögen's heiß" (Sugar), "Cabaret" und "Hallo, Dolly!" bis "West Side Story". Immer aber, ausgenommen die dunklen Jahre 1933 bis 1945, wurde am METROPOL-Theater das Werk Jacques Offenbachs (das Genre der Opera Buffa), des eigentlichen Begründers der großen klassischen Operette, gepflegt. Allein nach 1945 kamen hier zur Aufführung "Die schöne Helena" (1948, 1960, 1975), "Die Banditen" (1950, 1964), "Die Prinzessin von Trapezunt" (1955), "Die listigen Frauen" (1960), "Orpheus in der Unterwelt" (1962, 1976, 1992), "Pariser Leben" (1965, 1979), "La Périchole" (1973), "Die verwandelte Katze" (1980) und "Madame Favart", das Alterswerk Jacques Offenbachs (1957, 1990, 1992). | |